Mail an Christine Webhofer

zur Ausstellung von Christine Webhofer im Brunnen

Name: Christine WEBHOFER
Jahrgang: 1940
Beruf:

Sekretärin, Leihoma

Werdegang (wichtige Lebensstationen):

1945 Vertreibung und Flucht aus dem Sudetenland, mehrere Jahre in verschiedenen Lagern – mit der Erfahrung, fremd und teilweise nicht willkommen zu sein.

Tod der Mutter als ich 10 war. Gründung einer eigenen Familie, vier Kinder – und inzwischen acht Enkelkinder.

Nach dem Zerbrechen der Ehe dreifache Belastung als berufstätige, die Oma pflegende Alleinerzieherin.

Zur Entspannung und aus Freude an der Kreativität habe ich dann mein künstlerisches Talent wieder entdeckt und im Malen und Töpfern gepflegt.

Ausbildung und Tätigkeit in der Telefonseelsorge.

(M)Eine wichtig(st)e Lebenserfahrung:

Man kann im Vorhinein nie wissen, wofür etwas im Nachhinein gut ist.

Lebensmotto:

Ein bisschen mehr tun als man sowieso tun würde.

Im Brunnen seit:
Herbst 2007
Meine Dienstzeiten:

Samstags - ein Mal im Monat

Warum ich im Brunnen arbeite:

Neben dem Kontakt mit meinen Enkelkindern liebe ich den Kontakt mit erwachsenen Menschen.

Was macht mir Freude an meiner Tätigkeit?

Ein ehrliches Gespräch

Ein besonderes Anliegen ist mir

Einfach da zu sein, Zeit zu haben und zuzuhören

Mein besonderes Interesse gilt den ...

verschiedenen Bedingungen, in die Kinder hineingeboren werden und groß werden.

Am besten verstehe ich Menschen, die ...

durch das Leben bzw. das Schicksal kräftig durchgebeutelt wurden.

Welche Menschen finden bei mir Hilfe?

Ich hoffe, dass der Mensch durch verständnisvolles Zuhören mindestens entlastet oder getröstet wird.

Wo erhalte ich selbst Halt für mein Leben/meine Tätigkeiten?

Beim Malen und Töpfern.

(Religion) Christ sein bedeutet für mich: 

Der Versuch, etwas von der Liebe Gottes auszustrahlen.