Die Freude sei die „Schwungkraft der Seele“ meinte der mit Wortwitz und Sprachkunst begnadete Innsbrucker Diözesanbischof Reinhold Stecher einmal. Wichtig war ihm auch der Hinweis auf den feinen, aber entscheidenden Unterschied zum Vergnügen. „Wenn sich das Amüsement vom Sessel erhebt, setzt sich gleich die Langeweile drauf. Wenn die Freude geht, nimmt die Dankbarkeit den Platz ein.“

 

Die Freude kommt nicht per E-Mail und auch nicht mit dem Paket-Express. Sie will wahrgenommen werden. Sie ist immer in unser aller Leben: als Sonnenstunde, als Schneeflocke, in Form eines fröhlichen Grußes in einem Geschäft, als Lächeln im Gesicht der Vorübergehenden. Als Lockmittel für die Freude dient die Zeit, und sei es auch nur eine Minute, in der ich stehenbleibe und tief durchatme. Oder dem Kind beim Spielen zusehen. Oder der Frau an der Kasse ins Gesicht sehe und „danke“ sage. Viel Freude beim Entdecken der Freude!

"Selig, wer seinen Sommer so erlebt, dass er ihm auch noch den Winter erwärmt." Dieser Gedanke steht über der neuen Ausstellung in den Brunnen-Räumen. Sylvia Frenes-Lutz heißt die Fotografin, der dieser Blick auf das Gipfelkreuz der Vennspitze das Herz erfreute. Diese Freude teilen unsere Besucherinnen und Besucher nun mit ihr. 

Allein die Möglichkeit, dass ein Traum wahr werden könnte, macht das Leben lebenswert."
 

Paulo Coelho, brasilianischer Schriftsteller (*1947)

 

 

Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben."

Mark Twain, US-amerikanischer Schriftsteller (1835-1910)